misshappyreading

12 Februar 2018

5 Gründe einen Buch Blog zu starten
Es ist noch nicht lange her dass ich den Post 'Warum bloggen?' veröffentlicht habe. Es war toll zu lesen wie viele einen ganz ähnlichen Blogger Werdegang haben.


Nun aber relativ emotionsfrei die harten Fakten. Warum solltet ihr jetzt sofort einen Buchblog starten. Abgesehen von dem wichtigsten Punkt: Weil ihr Lust habt darauf. Letzten Endes ist das zwar der entscheidende Punkt. Aber es gibt durchaus noch einige Punkte die ihr auf die Pro-Seite der 'Warum bloggen' Liste schreiben solltet.

1. Die Community

Die Blogger Community ist riesig. Und ich meine riesig. Weltweit werden 2 Blogs pro Sekunde erstellt (das habe ich mal gelesen, fragt mich nicht wo). Sicher vereinsamen auch viele Blogs wieder, werden gelöscht oder sind privat. Allerdings gibt es immer noch sehr sehr viele Menschen die einen Blog führen. Auch die Buch Blog Community ist groß. Es gibt die ganz bekannten Blogger, es gibt ein breites Mittelfeld und viele viele 'Kleine'. Besonders durch die zusätzlichen Social Media Kanäle ala Instagram lernt man andere Buchliebhaber kennen. Ein Tipp für die 'Blog-Neulinge': Nicht nur still und heimlich folgen um Inspiration zu holen, sondern kommentieren, anschreiben, mitwirken. Ich freue mich immer unglaublich wenn ich mich mit jemanden über ein Buch (oder auch anderes) unterhalten kann.

2. Immer auf dem neuesten Stand

Oder Uptodate sein. Wenn ich mit Freundinnen (also Nicht-Bloggern) durch eine Buchhandlung gehe, erwische ich mich ständig dabei wie ich Random Facts über diverse Bücher zum besten gebe. 'Das hab ich schon gelesen.' 'Das ist bestimmt was für dich.' 'Das ist bestimmt nichts für dich.' 'Der Autor war erst in München.' 'Das ist ein Debüt.' und so weiter. Ich finde es toll so intensiv in der Buchwelt informiert zu sein. In den Presse-Newslettern der Verlage finden sind viele zusätzliche Infos zu Autoren und Neuerscheinungen oder Widerauflagen, Veranstaltungen und vieles mehr.

3. Kostenlose Bücher

Einen Buch Blog zu starten um kostenlose Bücher zu bekommen ist weder ratsam noch wird es funktionieren. Letzten Endes ist jeder Buch-Blog eine Art Marketingkanal für den Verlag, daher müssen Rezensionsexemplare auch als solche gekennzeichnet werden, das macht aus Verlagssicht selbstverständlich nur Sinn wenn eine gewisse Reichweite vorhanden ist. Trotzdem sollte der Punkt auf die Pro-Liste, auch wenn er nicht sofort in Kraft tritt. Lesen ist ein teures Hobby. Und auch so freut sich fast jeder über Goodies, egal in welcher Form, man muss es sich allerdings 'verdienen'.

4. Lesen bildet

Mit diesem Punkt setze ich mich seit einer Weile sogar sehr intensiv auseinander. Bücher erweitern den Horizont. Ich bin auch der absoluten Überzeugung das Bücher zu einem offenen Charakter beitragen. Die meisten Bücher sind gut recherchiert und sind nicht nur unterhaltsam sondern auch informativ. In meinen Rezensionen beschäftige ich mich immer mit Fakten zum Thema. Eine Zusammenfassung davon findet ihr zum Beispiel in meinem Monatsrückblick. Doch nicht nur das, Leser sind meist auch redegewandert und haben eine saubere Grammatik. Was hat das mit einem Blog zu tun? Blog Posts sollten grammatikalisch einwandfrei, mindestens annehmbar, sein. Übung macht den Meister - je mehr ihr schreibt desto besser werden die Artikel.

5. Deine eigene kleine Welt

Ich bin stolz auf meine Seite. Ihr wollt gar nicht wissen (manche wissen es vielleicht noch) wie mein Blog zu Beginn aussah. Es ist wie bei einer Wohnung. Wenn man einzieht kann die Wohnung zwar schön geschnitten sein ohne Möbel, ohne Deko, ohne BÜCHER, ist es einfach noch nicht das Wahre. Erst wenn man eine Weile darin gelebt hat fühlt man sich wohl und hat es zu seinem Zuhause gemacht. Mit einem Blog ist es das selbe, nur digital. Es ist eine persönliche Challenge den Blog zu personalisieren. Macht euer Ding daraus. Haucht ihm Leben ein und freut euch wenn ihr auf die Seite klickt und stolz seid - das habt ihr geschaffen!
Es dauert bis man an dem Punkt ist, zumindest war das bei mir der Fall. Ich habe lange herum probiert, bin an HTML Sachen verzweifelt und habe daher (mitunter für mich selbst) die Blog Tipps Seite zusammen gestellt. Auch hier gilt: Fragen Fragen Fragen - jeder Blogger wird euch gerne helfen wenn ihr Hilfe braucht.



09 Februar 2018

Zu Gast bei Michael Robotham

'Ein bildreicher Roman, aber kein Thriller für mein Empfinden. Interessantes, ergreifendes Thema und tolle Protagonisten, allerdings ein wenig vorhersehbar.' so habe ich in meiner Rezension 'Die Rivalin' zusammen gefasst. Ein paar Tage darauf war ich bei der Lesung des Autors - ich will ehrlich sein, ich habe mich gestern in Michael Robotham verliebt!


Ja ich denke das Buch ist nicht das Beste das ich je gelesen haben. Trotzdem werde ich auf jeden Fall ein weiteres Buch von ihm Lesen. 'Die Rivalin' ist gut geschrieben, nur war die Geschichte selbst nicht ganz mein Fall. Dass ich ein weiteres Buch von ihm lesen werde ist vor allem Michael Robothams eigene 'Schuld'.

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Am Donnerstag, 09.02.2018, war seine zweite Lesung in Deutschland. Zuvor war er in Hannover. Floriane Daniel war die deutsche Stimme der beiden Protagonisten, allerdings nur bei der Lesung, nicht im Hörbuch. Moderiert hat NDR-Moderatorin Anouk Schollähn. Beide haben einen tollen Job gemacht, aber besonders Anouk finde ich grandios. Anouk könnte mir von der neuesten Bedruckungstechnik chinesischer Reissäcke berichten - ich würde trotzdem an ihren Lippen hängen! So muss eine Lesung moderiert werden.

Die Lesung fand im Hugendubel am Stachus in München statt. Auf jedem Platz lag ein Stift und eine Hugendubel Karte (mehr Infos) - das nennen ich mal Gesamtpacket!


Der Autor selbst ist unglaublich sympathisch. Während der Lesung wies er auf seinen Übersetzer Kristian Lutze hin, der im Publikum saß. Herr Lutze sei der Grund warum seine Bücher in Deutschland so beliebt sind.

Micheal Robotham lebt und schreibt in Australien. Damit hat er ja schon diverese Sympathiepunkte bei mir erzielt #Australienliebe

Seine Figuren begleiten ihn stets erzählt er, daher wäre seine Frau oft erleichtert wenn er ein Buch beendet hat und wieder ganz 'da' ist. Er berichtet davon wie es ist in Australien zu leben und dass er sich über den Schnee in München freut (ich übrigens nicht, ich will Frühling!).

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In einem Nebensatz lässt Michael Robotham fallen, das sich etwas ähnliches 1991 in Großbritannien ereignet hat. Mein Interesse war geweckt. Nach kurzer Recherche habe ich Baby Alex gefunden (inzwischen auch kein Baby mehr). Wer mehr wissen möchte, hier der Link zum Artikel der Dailymail: klick
Leider finde ich keinen deutschen Artikel darüber.

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Bisher hat der Autor 12 Bücher veröffentlicht, alle davon sind im Goldmann Verlag erschienen.

mehr  mehr  mehr  mehr  mehr  mehr  mehr  mehr  mehr  mehr  mehr  mehr 

Standing Ovation meinerseits für alle drei! Und ich spreche nicht nur für mich, sondern auch für meine Freundin die mich auf die Lesung begleitet hat und begeistert war.

Es war mir ein (Lese-)Fest.





08 Februar 2018

[Rezension] Die Rivalin - Michael Robotham
Agatha ist schwanger. Megan ist ebenfalls schwanger. Doch trotz dieser Gemeinsamkeit beneidet Agatha Meg. Sie hat das Leben dass Agatha nicht hat. Einen tollen Mann, zwei hübsche Kinder, einen tollen Job und Müttergrupppen. Agatha will dieses Leben. Und sie wird dafür alles tun.

Diesem Buch entkommt man gerade nicht. In jeder Buchhandlung wird es groß präsentiert. Ich habe es mir hauptsächlich geholt weil der Autor bald in München liest und ich zur Lesung gehen möchte.




Bevor das Buch bei mir eingetroffen ist habe ich die XXL Leseprobe gelesen. Den ersten Twist der Geschichte habe ich nach der Leseprobe bereits vorhergesehen. Das ist sehr ärgerlich. Ich bin kein Thriller-Leser den nichts mehr schocken oder überraschen kann.

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So toll das Cover ist, ein Punkt stört mich ganz ungemein. Das Wörtchen zwischen Titel und Autor. Thriller. Kein Kapitel hat mich schaudern lassen. Nie hab ich mir gedacht 'Oh Gott, da wird noch was passieren'. Das Buch ist schlicht weg kein Thriller für mich. Wenn man es in ein Genre stecken will: Ein guter Roman, ja absolut. Von einem Thriller erwarte ich mir Spannung. Ich will Angst haben alleine nach Hause zu gehen. Ich will an meinen Finger-Knöcheln kauen vor lauter Angst um einen Protagonisten. Das ist ein Thriller für mich.

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Das Buch an sich, die Geschichte, die Protagonisten, das Setting - mir hat alles gefallen. Leider habe ich in Thriller Erwartung begonnen zu lesen und wurde daher enttäuscht. Der Twist der Geschichte war mir nach der Leseprobe klar. Das Ende war zu erwarten, auch hier kein besonders großer Spannungsbogen. An dieser Stelle stellt sich nun die Frage, was ist ein Thriller? Wie ich gerade schon geschrieben habe erwarte ich mir von einem Thriller eine pulserhöhende Spannung. Wie heißt es so schön 'Das ist meine Meinung' - jeder darf das für sich selbst definieren.
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Das Thema der Geschichte ist schwer in Worte zu fassen, ohne einen Spoiler zu riskieren. Daher ganz oberflächlich ein paar Fun Facts zum Ort des Geschehens:
  • Mehr als die Hälfe der Londoner 'Underground' (U-Bahn) verläuft oberirdisch
  • Ein Londoner Krankenhaus hat die Rechte an 'Peter Pan' - Autor J.M. Barrie hatte keine Kinder und wollte so Kindern helfen
  • In London sind 3 der Top 10 Museen der Welt zu finden

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Welche Frage liegt mir nach der letzten Seite auf der Seele:
Was macht einen Thriller aus?

Jetzt wird es spannend. Tatsächlich ist ein Thriller eine weite Definition. Das heißt das Buch kann durchaus als Thriller betitelt werden. Es ist offensichtlich meine Erwartungshaltung, die etwas ganz bestimmtes von einem Thriller fordert. Wie das Wort schon sagt erwarte ich einen echten 'Thrill' - ich will Gänsehaut!

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Ein bildreicher Roman dem es ein bisschen an Tempo fehlt. Interessantes, ergreifendes Thema und tolle Protagonisten, allerdings vorhersehbar.

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Erscheinungsdatum: Dezember 2017 | Verlag: goldmann | Preis: € 14,99 [D] | ISBN: 978-3-442-31409-6  | Seiten: 512 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.




06 Februar 2018

[Rezension] Die alten Damen und das Meer - Katia Bernardi
In einem winzigen Dorf irgendwo in den italienischen Bergen sehnen sich einige Seniorinnen nach dem Meer. Um ihren Traum vom Ozean zu verwirklichen greifen sie zu (für sie) ungewöhnlichen Methoden.
 

Katia Bernardi, Autorin und Regisseurin von Dokumentarfilmen, hat eine Lektüre zu ihrem Dokumentarfilm ‚Funne, le ragazze che sognavano il mare‘ gleich mitgeliefert. Sie begleitet die Achtzigjährigen Damen aus den Bergen filmisch und literarisch.





Im ersten Moment erinnert die Geschichte an ‚Calender Girls‘. Kleine Auffrischung zur Original Story (verfilmt mit Helen Mirren): klick.

Doch ich kann euch verraten, die Geschichten haben außer einem Kalender nicht viel gemeinsam. Die Damen aus Daone sind mir schnell ans Herz gewachsen, wobei ich sie bis zum Schluss kaum auseinander halten konnte
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Das Buch ist schnell gelesen und für mich ein Paradebeispiel für mein ‚Mit-einem-Buch-beschäftigen‘. So goldig die Geschichte um die Damen ist, ohne meine ‚Recherche‘ dazu hätte ich mich nicht halb so sehr für die Geschichte begeistert. Je mehr ich zu der Geschichte der FUNNE las, desto mehr verliebte ich mich auch in die Damen.


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Schaut euch den Trailer zum Film an und dann lest das Buch. Ich habe mich gefühlt als wäre ich live dabei. Ich stand mitten in Daone und habe mir geistig den Kalender schon an die Wand gehängt. Und der Kalender ist wirklich toll geworden!


 
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Ein paar interessante Fakten zum Buch gibt es auch noch:
  • am 5. August ist tatsächlich der Gedenktag der Madonna of the Snow  – an dem Tag im Jahre 358 lies Maria es schneien an einem bestimmten Fleck in Rom, daraufhin erbaute man ihr an der Stelle eine der schönsten Kirchen Roms, die Santa Maria Maggiore
  • beim ‚Krautfunding‘ haben die Damen €6.091 zusammen bekommen (Quelle)
  • Daone hat nicht mal 600 Einwohner (Quelle)
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Welche Frage liegt mir nach der letzten Seite auf der Seele:
Welche Träume habe ich noch?

Das sind viele. Zu viele um sie hier alle aufzuzählen und auch zu privat. Aber ich weiß dass ich zumindest einige davon verwirklichen werde. Ich hoffe allerdings dass ich nicht warte bis ich 80 bin. Aber bis dahin fliest noch viel Wasser die Isar runter (wie man hier in München sagt).


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Ein wahres Märchen von alterslosen Träumen und Hilfsbereitschaft. Die alten Damen von Daone wachsen einem ans Herz und sprechen einem Mut zu selbst etwas zu wagen. Eine süße Geschichte.

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Dass es die Damen ans Meer schaffen werden ist sicherlich kein Spoiler – man muss ja nur aufs Cover schauen. Doch der Weg ans Meer ist steinig, besonders in dem Alter. Ich würde mir liebend gerne den Film anschauen. Noch habe ich in allerdings nicht gefunden, ich werde die Augen offen halten.

Auch in der Süddeutschen Zeitung erschien ein Artikel über die Damen von Daone, ein Artikel der sogar ein bisschen traurig ist hier.

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Erscheinungsdatum: Dezember 2017 | Verlag: Goldmann | Preis: € 10,00 [D] | ISBN: 978-3-442-15934-5  | Seiten: 272 Seiten | Sprache: Deutsch

Dies ist ein Rezensionsexemplar. Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung.




04 Februar 2018

[Sonntags-Sehnsucht] Ost Kanada
Ost-Kanada – Metropolen Hopping mit ein bisschen Natur. Im September 2017 war ich gemeinsam mit einer Freundin in Kanada unterwegs. Wir wollten viel sehen aber trotzdem entspannen, zudem gab es ein unschlagbares Angebot.

Toronto – Gananoque – Ottawa – Quebec City – Montreal – Toronto


Toronto hat es uns gleich angetan. Die Stadt hat mich sehr an New York erinnert. Auch wenn ich nur wenige Tage dort war, kann ich mit Sicherheit sagen, das ist eine Großstadt in der ich leben könnte. Eine ziemlich coole Mischung aus Modern aber charmant, viel Grün und direkt am (riesigen) Lake Ontario. Teuer ist es allerdings – kein Wunder.


Von Toronto aus sind wir an die Niagara Fälle gefahren. Definitiv etwas das man auf der Must-See-Liste haben sollte. Eine kurze Erklärung am Rande. Die Niagara Fälle sind direkt an der Grenze zwischen den USA und Kanada. Der bekannte und deutlich größere Teil der Fälle liegt auf Kanadischem Boden. Die USA haben nur einen kleinen Teil davon, diesen können sie auch nur mit einem Steg bewundern (für eine Brücke hat es nicht gereicht, da ist dann schon wieder Kanada).

Die Niagara Fälle sind wirklich wahnsinnig beeindruckend. Und sie verschwinden! Jedes Jahr um ein paar Zentimeter. Unsere Generation hat noch die Chance sich das Naturwunder anzuschauen – in einigen Jahren wird es nur noch halb so beeindruckend sein.

Das Schiff haben wir uns übrigens gespart. Wir haben die Fälle nur von „oben“ bewundert.


Der nächste Stopp waren die „Thousand Islands“ – ein wirklich magischer Ort. Laut Indiana Legende lebt dort Manitu. Auch die Thousand Islands liegen im Grenzgebiet zu den USA, teilweise gehören die Inseln also zu den USA und teilweise zu Kanada. Es gibt dort auch die kleinste internationale Brücke, von einem Inselchen in Kanadischen Gewässern führt eine Minibrücke zum noch kleineren Inselchen in Amerikanischen Gewässern. Im Sommer sind die Thousand Islands voll mit Urlaubern. Wer möchte nicht ein paar Tage auf einer eigenen Insel mit einem guten Buch verbringen?

Die Nacht haben wir in der Kleinstadt Gananoque verbracht, wo ich einen sehr süßen Buchladen (Beggars Banquet Books) entdeckt habe. Das Buch welches ich mir dort gekauft habe war übrigens unglaublich schön.


Ottawa hat mich nicht umgehauen. Eine Studentenstadt mit ein paar wirklich schönen Gebäuden. Aber mit den anderen Städten der Tour konnte die Hauptstadt nicht mithalten. Aber das Wetter war schön und wir haben unser Bier in der Sonne genießen können.

Apropos Bier! Die Kanadier lieben ihr Bier. Überall gibt es Micro-Brauereien. Jedes Dörfchen hat gefühlt eine Brauerei uns präsentiert eine eigene Mischung. Teilweise ein echter Reinfall, teilweise wirklich gut. Die Namen der Biere waren oft unglaublich genial. Ich bin eigentlich kein Biertrinker, aber ich musste dort einfach immer probieren – schließlich gehört Bier zur Kultur der Kanadier und wir waren ja dort um Kanada zu erleben.

Quebec City hat uns im Vergleich zu Ottawa dann wirklich begeistert. Die Stadt ist ein riesiges französisches Dorf. In Quebec spricht man auch französisch in erster Linie.

Auf dem Weg in die Stadt waren wir bei einer Ahorn-Hütte. Es gab Pancakes mit Ahornsirup und uns wurde die Herstellung der süßen Erfüllung erklärt.

In Quebec haben wir auch das erste mal Poutine gekostet. Eine kanadische Spezialität: Pommes mit Bratensoße und mit Käse überbacken. Hört sich nicht besonders schmackhaft an. Probiert haben wir trotzdem – und tatsächlich ist das gar nicht so schlecht.

Abends sind wir in die Bar Straße gegangen (Grande Alleé), dort gibt es unzählige Bars. Gestartet haben wir in der Brasserie Inox mit einem dort gebrauten Bier mit Himbeer-Geschmak. Am Ende sind wir in einer gelandet in der Live Musik lief. Die Band war richtig gut!


Montreal ist Toronto sehr ähnlich. Eine urbane Großstadt. Was mir von Montreal hauptsächlich in Erinnerung geblieben ist, ist die Streetart an jeder Ecke. Im Jahr 2017 wurde zudem 150 Jahre Kanada gefeiert.


Neun Tage Ostkanada – von Toronto aus sind wir wieder nach Hause geflogen. Abgesehen von den recht teuren Essens-Preisen ist mir Kanada sehr ans Herz gewachsen. Kanada ist absolut eine Reise wert. Die Westküste soll nochmal ganz anders sein und mit mehr Natur aufwarten.

Bücher die euch nach Kanada mitnehmen:

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Fernweh begleitet mich jeden Tag. Ich hoffe euch hat der kurze Ausflug nach Ost-Kanada gefallen.

Wart ihr schon dort oder würdet ihr gerne einmal hin?